• Gemeinsam die Lebensqualität der
    Dreiländer-Region stärken.
Energie & Klima

E-GEM

Energiesparprozesse, Öffentlichkeitsarbeit

Basierend auf insgesamt 10 EGEM Prozessen (Energiespargemeinde-Programm des Landes OÖ) ist es unser erklärtes Ziel auf kommunaler und regionaler Ebene Energieverbrauchsdaten zu sammeln, auszuwerten und die logischen Schlüsse daraus zu ziehen.

Weitere Schwerpunkte:

  • Einführung einer flächendeckenden Energiebuchhaltung in allen Gemeinden
  • Unterstützung und Umsetzung von Energiesparprozessen in weiteren Gemeinden (Datenerhebung, Kommunale Energiekonzepte, öffentliche Präsentation)
  • Energieeffizienz – Projekte umsetzen

Die aktivste Gruppe in der Klima- und Energiemodellregion ist zweifellos der „Lebensraum Donau-Ameisberg“. Aus dem Energiesparprozessen haben die Gemeinden Kollerschlag, Sarleinsbach, Hörbich, Lembach, Niederkappel, Hofkirchen, Pfarrkirchen und Oberkappel beschlossen, den Worten Taten folgen zu lassen. Zahlreiche Projekte und Veranstaltungen wie der „Tag der Nachhaltigkeit mit Mobiliätsmesse in Pfarrkirchen“, ein „vegetarischer Männerkochkurs“, Ferienspielaktionen mit Klima- und Energiequiz u.v.m. bestätigen dies. Als wesentlicher Initiator der Photovoltaik-Bürgerbeteiligung wurde auch auf diesem Gebiet hervorragende Arbeit geleistet.

 

Fördermöglichkeiten Energiesparprozesse:

Klimaschulen Donau-Böhmerwald

Den teilnehmenden SchülerInnen die Bedeutung und Wertschätzung der vorhandenen regionalen Energiequellen wie Sonne, Wasser, Wind und Biomasse näher zu bringen, war grundlegendes Ziel und Initialgedanke für die Teilnahme am Klimaschulenprojekt. Der Rohstoff Holz ist sowohl Wirtschaftsmotor als auch erneuerbare Ressource. Die Nutzung von Biomasse hat in der Region Donau-Böhmerwald bereits eine lange Tradition. Gemeinsam mit der vergleichsweise jungen Photovoltaik-Technologie stellen beide wesentliche regionale Säulen der Erneuerbaren Energieaufbringung speziell im Mühlviertel dar. Aus diesem Grund wurde das Schwerpunkthema „Volle Sonnenkraft voraus“ gewählt.

Noch vor der Erzeugung von Energie steht das Aufspüren von Einsparpotential. Die Bewusstseinsbildung dahingehend war zentrales Thema im Klimaschulenprojekt 2014/15. Zudem lernten die Teilnehmer ihre Heimat aus dem thematischen Blickwinkel des Klimaschutzes kennen.

 

Teilnehmende Schulen:
  • Ökolog Hauptschule Lembach
  • Klimabündnis Hauptschule St. Martin
  • Bio-Schule Schlägl
  • Polytechnische Schule Neufelden

Der Projektschwerpunkt: Ausbildung der Energiedetektive

In der Schule wurden freiwillige SchülerInnen zu Energiedetektiven ausgebildet. Unter fachkundiger Anleitung von Herbert Pölzlberger (Technisches Büro Pölzlberger) und Markus Altenhofer (Regionalbüro Donau-Böhmerwald) wurden im Besonderen die Beleuchtung, die Heizung, die Lüftung und Dämmung der Schule unter die Lupe genommen. Dabei standen professionelle Messgeräte wie Lux-Meter, CO2-Messgerät und Solar-Messgerät zur Verfügung. Weiters erfolgte eine Analyse potentieller „Energieschwachstellen“ z.B. alte Fenster, Türen, Beleuchtung usw. mit einer professionellen Wärmebildkamera.

Den Schulen wurden von der Klima- und Energiemodellregion Raumthermometer zur protokollarischen und handschriftlichen Aufzeichnung der Ist-Situation zur Verfügung gestellt. Die SchülerInnen erhielten Checklisten zur Unterstützung bei ihrer Aufgabe.

Darüber hinaus wurden Energiefilme und zahlreiche Energieprojekte umgesetzt, Exkursionen besucht und Theaterstücke sowie Lieder einstudiert: Ein herzliches Dankeschön an die engagierten Klimaschulen HS Lembach, HS St. Martin/Mkr., PTS Neufelden und Bio-Schule Schlägl.

 

Das Klimaschulenfest 2015

am 29. Mai 2015 bildete mit rund 300 SchülerInnen den Abschluss des Klimaschulprogramms im laufenden Schuljahr 2014/15. Das Abschlussfest stand ganz im Zeichen der Energieschnitzeljagd.

Großer Dank gebührt jedenfalls den teilnehmenden Stationen der Energieschnitzeljagd Bioenergie Lembach (Franz Ammerstorfer), Ökofen Forschungszentrum (Sandra Leirich), Kraftwerk Rossgatterer (Josef Rossgatterer), Energierad Lembach (Habringer Josef, Willi Hopfner), Segways (Fahrschule Pichler), Flugroboter (Zauner Max), Hebebühne (Erich Trautendorfer), Energie-Film St. Martin (Dir. Manfred Spenlingwimmer) mittels MOHUPS (otelo Vöcklabruck, Stefan Reiter), Energiesparofen für Guatemala (Lindorfer Christina, Sei so frei, Kath. Männerbewegung), der Jausen-Labstelle (Reiter Hertha, Falkinger Bernadette, Ecker Hilde - Kochlehrerinnen), Infostand Mobilität (Kathrin Mitterhofer, Klimabündnis OÖ), Ausstellung "Wir sind Zeugen" (Klimabündnis Österreich), Ausstellung Bioregion Mühlviertel (Daniel Breitenfellner) und dem BAV Infostand (Hannes Sonnleitner).

EEffG - Energieeffizienzgesetz