• Gemeinsam die Lebensqualität der
    Dreiländer-Region stärken.
Energie & Klima

Mobilität und Verkehr

Die ländlichen Siedlungsstrukturen und die hohe Auspendlerrate im Berufsverkehr haben in der LEADER Region Donau-Böhmerwald einen hohen Anteil an motorisierten Individualverkehr zur Folge: So hat sich der PKW-Bestand zwischen 1991 und 2011 um ca. 57% erhöht. Der Sektor Verkehr verursacht gesamt gesehen anteilsmäßig den höchsten Energieverbrauch. Auf dem Weg zur Energiewende ist dem Faktor Mobilität somit verstärkt Beachtung zu schenken. Die Klima- und Energiemodellregion Donau-Böhmerwald verfolgt beim Thema Verkehr verschiedene Ansätze: Zum einen soll mit dem Ride-sharing Modell „flinc“ der Besetzungsgrad pro PKW erhöht werden. Zum Anderen soll der Elektromobilität im ländlichen Raum verstärkt auf die Sprünge geholfen werden.

E-Mobilität stark im Kommen

Laufend werden in der Region zahlreiche kommunale E-Tankstellen errichtet. Das „Förderprogramm für die Errichtung von E-Ladestationen in oberösterreichischen Gemeinden" des Landes OÖ bittet dazu eine hervorragende Gelegenheit. Neben den Gemeinden haben auch viele Private, Unternehmen und Energieversorger zum reichhaltigen Angebot an Elektro-Ladestationen in der Region beigetragen. E-Tankstellen sind in Österreich keine Seltenheit mehr. Hier finden sie eine aktuelle Karte aller Elektrotankstellen:

Die Anzahl der Elektroautos, die sich am Markt befinden wird immer größer. Eine Übersicht mit allen gängigen Automarken und allen wichtigen Zahlen, Daten und Fakten finden sie hier.

Fördermöglichkeiten:

E-Carsharing

Umdenken – Geld sparen – Umwelt schützen – Gesundheit fördern!

Erfahren Sie hier mehr über E-Carsharing in der Region Donau-Böhmerwald.

Mühlvierte-mobi-l

Im Projekt Mühlvierte-mobi-l soll im Zeitraum Februar 2015 bis Februar 2016 ein flächendes Konzept zum E-Carsharing Modell im Mühlvierte, ausgehend von den Klima- und Energiemodellregionen Donau-Böhmerwald, Freistadt und Urfahr-West erarbeitet.

Durch die Umsetzung sollen folgende Ziele erreicht werden

  • Erhöhung des Anteils der EE in der Mobilität bei gleichzeitiger Reduktion der CO2-Emission
  • Ökologisches Mobilitätsangebot als Ergänzung zu Öffis und Individualverkehr im ländlichen Raum
  • Erhöhung der Laufleistung auf das einzelne Fahrzeug
  • Smarte Nutzung durch Einbindung in bestehenden Mitfahrzentralen (flinc.org, foahstmit.at, …)

Das Projekt umfasst folgende sechs wesentliche Teilbereiche:

  1. Klärung der notwendigen Ladeinfrastruktur sowohl technisch (Typ, Leistungsfähigkeit) wie auch geografisch (Wo errichten; Wie viel Platz?...)
  2. Klärung Fahrzeugtypen (Reichweite, Ladekapazität,….)
  3. Ermittlung eines intelligenten, einfachen Buchungssystems um die Fahrleistung/Fahrzeug hoch zu halten
  4. Finanzierungskonzept für die Umsetzung
  5. Ermittlung strategischer Partner für die Umsetzung in allen Bereichen
  6. Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zur NutzerInnenaquise und Motivation

Flinc - das soziale Mitfahrnetzwerk

Immer mehr Menschen nutzen das Mitfahrnetzwerk „flinc“. Damit kann man nicht nur Geld und CO2- Emissionen sparen, die Umwelt schonen, sondern auch neue soziale Kontakte knüpfen. In der Region Donau-Böhmerwald im Dreiländereck Bayern-Tschechien-Österreich ist es um den öffentlichen Verkehr abseits der Bundesstraße B127 nicht allzu gut bestellt. Die 58.000 EinwohnerInnen der Region leben verstreut in vielen kleinen Dörfern. 60 Prozent von ihnen sind AuspendlerInnen – und die meisten sitzen morgens und abends allein im Auto.

So schlummert in der Region ein gewaltiges Potenzial für Mitfahrgemeinschaften, das nun genutzt werden soll.

Das beste System

Verschiedene Mitfahrbörsen wurden sondiert und analysiert. Am geeignetsten schien letztlich das Mitfahrnetzwerk flinc, das 2011 von einem jungen deutschen Start-Up-Unternehmen gegründet wurde. "flinc“ bietet die Möglichkeit, in Echtzeit nach Mitfahrgelegenheiten zu suchen. Man tippt am Computer oder am Smartphone seinen Fahrtwunsch ein und erhält automatisch das beste Angebot vorgeschlagen, das man dann nur noch annehmen oder ablehnen muss. Da bereits mehr als 150 User in der Region mitmachen, ist die Chance, eine passende Mitfahrgelegenheit zu erhalten gar nicht schlecht. Das System schlägt für die Fahrt einen Preis von 10 Cent je Fahrminute vor. Was „flinc“ vor allem auszeichnet, ist seine Stabilität und die ständige Weiterentwicklung des Systems. flinc lässt keine Wünsche offen, das zeigt auch die direkte Integration von flinc in „Navigon“, dem Navigationssystem von Bosch. Ein entsprechendes Navigationsgerät oder eine Smartphone-App leiten die Fahrer direkt zu ihren Mitreisenden. Auch im Elektroauto BMW i3 ist flinc fix integriert.

Anmelden und (mit-)fahren

Das System funktioniert natürlich umso besser, je mehr Autofahrer und Mitfahrer sich auf www.flinc.org registrieren, ihre Fahrten und Mitfahrwünsche bekannt geben. Daher wird die Region Donau-Böhmerwald auch im nächsten Jahr wieder zahlreiche Marketingaktivitäten – von Info-Veranstaltungen bis hin zu Plakaten entlang der B127 setzen. Wir stehen als "Service-Hotline" für flinc-Interessierte seiner Region zur Verfügung.

Verändern wir auf spannende Art und Weise gemeinsam die
Mobilität – für eine enkeltaugliche Zukunft!

E-Bike-Verleihsystem "Happy Next Bike"

In den Gemeinden Lembach, Neufelden und St. Johann am Wimberg gibt es insgesamt 4 kommunale – E-Bike-Verleihstationen.

Details zum Verleih und zur Funktion der E-Bikes.

Öffentlicher Verkehr

Fahrpläne und Informationen zum öffentlichen Verkehr im Bezirk erhalten Sie unter folgenden Links: