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Genussregion

Bio im Granit!

Schlägler Bioroggen

Mit dem Schlägler Bioroggen gibt es in der Mühlviertler Region zwischen Donau und Böhmerwald eine überregional bekannte Getreidesorte. Die Sorte ist eine der ältesten eingetragenen Roggensorten und gehört zu den gefährdeten Kulturpflanzen Österreichs.

Besondere Merkmale sind seine Winterfestigkeit und Anspruchslosigkeit. Zudem gibt es in der Region noch eine weitgehend geschlossene Wertschöpfungskette – vom Saatgut bis zum hochwertigen Lebensmittel finden alle Verarbeitungsschritte, mit einem gemeinsamen Qualitätsverständnis, in der Region statt.

Durch die Kooperationen von Produzenten, Gastronomie, Handel und verarbeitenden Betrieben soll der Schlägler Bioroggen in den nächsten Jahren weiter aufgewertet und verstärkt als Speisegetreide verarbeitet werden und die Region für seine Bioroggen Spezialitäten so bekannt werden wie wie Bordeaux für seien Wein.

Ähre und Korn

Der Schlägler Bioroggen ist eine alte Mühlviertler Landsorte. Bereits im Jahr 1908 nachweislich erwähnt, scheint das Getreide seit 1948 im österreichischen Zuchtbuch auf. Schlägler Bioroggen wird nach den Kriterien des biologischen Landbaus erzeugt. Die Ähre ist parallel bis pyramidial, lang bis sehr lang, die Bereigung stark, die Rotspitzigkeit der Grannen mittelstark. Vierzeilig besetzte Ähren mit mäßig dichtem Ährenbau und ziemlich offener Kornlage beschreiben das Sortenbild des Schlägler Bioroggens. Die Bestockung ist mittelstark, die Winterfestigkeit vorzüglich und die Sorte trotz der kurzen Vegetationszeit sehr frühreif (Reifezeit Ende Juli). Diese kurze Vegetationszeit gewährleistet die notwendige Lagerreife des Kornes für den frühzeitigen Herbstanbau Anfang September. Das Korn ist mittellang, ziemlich kräftig und von einer sehr guten Mehlausbeute. Das Korn ist gelbgrün bis blaugrün.

Der Geschmack des Schlägler Bioroggens ist intensiver als bei anderen Roggensorten. Die durchschnittliche Amylogrammzahl beträgt je nach Ernte zwischen 200 und 600.

Mehr Informationen zum Schlägler Bioroggen finden Sie in folgendem Dokument: